Wie alles begann: die Kampagne

Wie entstand die Idee?

Während des Lockdowns in der Corona-Krise wurde schnell klar, dass die Unternehmen im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel und in den Hertener Stadtteilen Westerholt und Bertlich zum Teil existenzbedrohende Umsatzverluste erlitten hatten. Das Ziel musste sein, sich aktiv gegen die Auswirkungen der Corona-Krise zu stemmen und neue Perspektiven für die kleinen lokalen Unternehmen in den Stadtteilen zu entwickeln.

Was wurde möglich?

Zum einen sollte Unternehmen eine Beratungsmöglichkeit gegeben werden, denn die Hilfspakete des Bundes und des Landes boten Abhilfe, waren aber möglicherweise hinsichtlich ihrer Umfänglichkeit und ihrer Zugangswege nicht allen Betroffenen in den Stadtteilen bekannt. Speziell für die Bahnhofstraße Westerholt konnte Anfang 2021 sogar ein Sofortprogramm als Starthilfe für neue Geschäftsideen eingerichtet werden.

Zum anderen sollte die Aufmerksamkeit der Anwohner:innen auf Produkte und Dienstleistungen vor Ort gelenkt werden, wobei die Erreichbarkeit vor Ort und die Attraktivität kurzer Wege mehr denn je zentrale Argumente im Kaufverhalten waren und auch jetzt noch sind.

Wie war das Kampagnen-Motto zu verstehen?

Der Name für die Kampagne lag auf der Hand, denn „Watt willste woanders?“, wenn du doch in deiner Nähe fündig werden kannst? „Guck erstmal in Hassel!“ oder „Guck erstmal in Westerholt & Bertlich!“, und du kannst dir andere Wege sparen!

Der Zusatz „Hinterm Schloss geht’s weiter“ verwies auf das Sofortprogramm als Starthilfe für neue Geschäfte in freien Ladenlokalen an der Bahnhofstraße in Westerholt.

Einige Eindrücke davon zeigt die Bildergalerie